
Oerding singt deutsch, seine Stimme hat Soul, Charakter und beeindruckendes Volumen. Die Musik, für die er sich entschied, baut auf soliden, von seiner Stimme beherrschten Mainstream zum Thema Liebe und mit vielen Gelegenheiten zum Mitsingen: "Die Tage werden anders sein. . . ". Die junge Band rockt ordentlich, das Verständnis untereinander flutscht, und Oerding lässt eine Menge Charme sprühen.
Zwischendurch erzählt er von seiner ersten Lüneburg-Begegnung, als er - lang ist's her - in Peter Hoffmanns Capellmeister-Studio in Vögelsen Gehversuche in der Branche unternahm. Vor einem Jahr war Oerding Gast der 1st Class Session, und nun füllt er das Vamos - noch nicht ganz. Sein Publikum, zu rund 70 Prozent ist es weiblich, findet der 28-Jährige nicht nur in seiner Altersklasse. Kein Fan aber blitzt Oerding so an wie Ina Müller, die für zwei Lieder als Überraschungsgast kommt und kurz von ihren zwei Jahren in der Unteren Ohlingerstraße erzählt, als sie die Lüneburger Morgenstern-Schule besuchte. Auch wenn Johannes Oerding den Ina-"support" auf der Bühne nicht mehr braucht - die Duette waren der Höhepunkt eines sympathischen Rock-Abends.



RSS Feed abonnieren