
Auslöser der Tour war eine CD, die Peter Hoffmann und Franz Plasa produziert hatten: "Von Engeln und Schweinen". Sie bietet eigene, meist nachdenkliche Lieder Meyers, die musikalisch zwischen Pop und Chanson liegen. Das Album gibt es nach wie vor nur bei Konzerten der Band, im Frühjahr soll es regulär in den Handel kommen. "Trotzdem haben wir bisher rund 4500 CDs verkauft", sagt der Mann mit der charismatischen Stimme. Zur langen Tournee mit ihren rund 150 Auftritten sagt er, es habe sich gelohnt - "und gut angefühlt." Die letzten Tage der Tour brachten in Leipzig noch einmal das erwünschte Ergebnis: Trauben von Menschen um die Band und ein flutschender CD-Verkauf.
Von vielen Erlebnissen der Tour hier nur eins: Nachts in Stralsund am Tag des offenen Denkmals stellte sich die Band in einen Lichtkegel auf einem Platz. Plötzlich öffnete sich während des Konzerts der Kreis der Zuhörer, und ein schwarzer Ritter stellte sich vor die Band. Sie spielte ihm etwas Spanisches, danach zog der Geheimnisvolle seiner Wege.
Und was passiert als nächstes? "Als nächstes werde ich Vater", sagt Felix Meyer, "Anfang Januar". Bis März werde es nur sporadisch Auftritte geben, dann aber wieder in dichter Frequenz - wohl parallel zur CD, die Ende März, Anfang April erscheinen soll und die Medienpräsenz der Band erhöhen dürfte. Denn auf Werbung wurde bei der Straßentournee komplett verzichtet. Zeitungs- und Radio-Interviews ergaben sich dennoch, und auf "YouTube" flimmern rund 20 Videos, die auf der Tour von Zuhörern gedreht wurden.



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