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Der Name Gregor Meyle steht für melodisch weichen Gitarrenrock mit deutschen, sehr persönlichen Texten. An dem Abend wirkte er lockerer und entspannter als sonst. Stolz kündigte er an, dass sein Lied "Finde dein Glück" von Edo Zanki, einer der Großen in der deutschen Soulbranche, gecovert wurde: "Es ist als ob Starkoch Tim Mälzer eure Schinken-Spaghetti kochen würde", erzählte er.
Gregor Meyle schreibt und komponiert seine Songs, die von Liebe, Schmerz und Freundschaft handeln. Seine Musik strotzt von Gefühlen und Authentizität, passt jedoch mehr zu einem ruhigeren Abend mit einem Glas Rotwein als zu einer Jam-Session.
Star des Abends war also der Support: Steve Savage aus Nashville (Tennessee) mit Wohnsitz in Utrecht in den Niederlanden lieferte einen energiegeladenen Auftritt ab. Er schaffte es, mit seiner Akustikgitarre, seiner lockeren Art und seiner lustigen Anekdoten gemischt aus Englisch, Deutsch und Holländisch das Publikum schnell für sich zu gewinnen.
Schlagzeuger Athanasios "Zacky" Tsoukas harmonierte wunderbar mit Bassist Frank Itt. Beide konnten jedoch an diesem Abend ihr Können nicht ausreichend präsentieren. Es mag daran liegen, dass fast ausschließlich Lieder von Savage und Meyle gespielt worden sind, die in der Tradition der Singer/Songwriters sehr gitarrenlastig sind und wenig auf Rhythmus setzen.
Ingo Wolfgarten am Keyboard und Akkordeon und Gastgeber Peer Frenzke rundeten die Session-Band ab. Der angekündigte Geiger Christian Herzberger musste aus terminlichen Gründen absagen.
Der Abend wurde wie schon oft in letzter Zeit von einem Act aus dem Raum Lüneburg eröffnet. Dieses Mal waren Jana Zett und Berit Neß alias magnolia dabei, die ohne Band alte und neue Lieder zwischen Chansons und Pop präsentierten, und vom Publikum mit überschwänglichem Applaus bedacht wurden.



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