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Für den "support", den Auftakt mit jungen Musikern aus der Lüneburger Region, hatte Gitarrist Peer Frenzke zwei Mitglieder von "Called by Nature" eingeladen, Tim Karlmann und Lars Bähr. Sie konnten sich über ehrlichen, anerkennenden Applaus freuen.
Martin Gallop ist ein Mann der gepflegten Melancholie, seine Balladen handeln (natürlich) von Liebeskummer und davon, wie es war, in Oldenburg zu leben -- ziemlich frustrierend anscheinend. Dafür hat Gallop, Jahrgang 1962, massenhaft jugendlichen Charme. Und seine Songs wurden von der Band ordentlich aufgemöbelt, das waren Lars Mosel (Drums), Christian Decker (Bass), Markus Glossner (Keyboards), Peer Frenze (Gitarre) und, im zweiten Teil des Abends, der Saxophonist Axel Jankowski.
Das Finale gehörte Britta Dekker, mit ihr kam die Party richtig in Fahrt. Die Bühnen- und Studioerfahrung der Sängerin reicht von Roland Kaiser über Roger Cicero bis Fury in the Slaughterhose, mit anderen Worten: Sie kann eigentlich alles. Entsprechend groß war die Bandbreite bei der Session, Funk- und Rock-Klassiker standen im Mittelpunkt, dazu kamen eigene Songs. Britta Dekker holte Bähr und Karlmann zum Abschluss noch einmal auf die Bühne, daran werden die beiden später gern zurückdenken -- wie generell wohl alle, Musiker wie Zuschauer, die Februar-Session in guter Erinnerung haben werden.



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