| Hoffmanns Erzählungen |
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Dienstag, 28. September 2010, 20:00
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von Jacques Offenbach. Ein Dichter, auf der Suche nach Sinn und Ziel und enttäuscht von der Welt: Hoffmann erzählt in Luthers Weinkeller von drei Frauen, die er einst liebte und meint doch die Eine, Stella, die unerreichbar scheint. Traum und Wirklichkeit fließen ineinander, wenn Hoffmann die Stationen seines Liebeslebens erneut durchlebt. Begleitet von seiner „Muse“ Niklas und gejagt von der mephistophelischen Kraft Lindorfs, der Hoffmann immer tiefer in einen Strudel aus Verzweiflung, Schuld und Enttäuschung reißt. Auch darum geht es: Lindorf ist als Vertreter der bürgerlichen Gesellschaft dem Künstler Hoffmann ständiger Widersacher. Kann es eine Brücke geben zwischen dem Leben für die Kunst und dem Beheimatetsein in einer bürgerlichen Gemeinschaft? Wie viele Komponisten haben nicht davon geträumt, einmal eine wahrhaft große Oper zustande zu bringen. Jacques Offenbach, dem begnadeten Pariser Musiksatiriker, ist dies gelungen. Die Musik entfaltet ungeheure dramatische Schlagkraft, schafft phantastisch-dämonische Szenen, zeichnet mit „dem dicken Pinsel“, ohne je monumental zu werden. Große Oper eben. Einführung im Foyer 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn „DURCH TRAUM UND WIRKLICHKEIT MIR SELBST ENTGEGEN!“
Spielort: Großes Haus
Musikalische Leitung: Urs-Michael Theus
Inszenierung: Hajo Fouquet
Ausstattung: Stefan Rieckhoff
Darsteller:
Anna Bause
Ruth Fiedler
Sonja Gornik
Franka Kraneis
Yaroslava Romanova
MacKenzie Gallinger
Ulrich Kratz
Steffen Neutze
Arthur Pirvu
Uwe Salzmann
Karl Schneider
Volker Tancke
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Veranstaltungsort* : Theater Lüneburg |
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